@Birgit Machtinger

Bewusst essen, Jänner, Winter

Die Pastinake

Ein Hoch auf die Pastinake. Die Pastinake ist hierzulande wieder schwer im Kommen. Also höchste Zeit, der Wurzel mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Das winterliche Wurzelgemüse erinnert geschmacklich an Sellerie, hat jedoch eine leicht würzig-nussige Note und wird vom Aroma etwas süßlich, wenn du sie kochst. Sie ist vielseitig einsetzbar und eignet sich fantastisch für Suppen, Pürees, oder geröstet aus dem Ofen. Die kleinen schmaleren Pastinaken – mit einer Reibe fein geraspelt – verleihen roh Salaten eine super frische nussige Note.
Ganz nach dem Leaf-to-Root-Gedanken verarbeite ich auch die Schalen von Pastinaken. Bei jungen, kleinen Wurzeln bleibt natürlich die Schale dran. Denn der meiste Geschmack sowie die wichtigsten Nährstoffe sitzen direkt unter der Schale. Mit einer Gemüsebürste gereinigt, werden die kleinen Pastinaken dann in meiner Küche einfach weiterverarbeitet. Bei langen dicken Pastinaken kommt meist die Schale runter, aber sie wird nicht weggeschmissen. Die Schalen können – gut gereinigt – fantastisch frittiert oder geröstet werden. Pastinakenschalen-Chips schmecken echt genial. Oder ich setzte mit den Schalen eine Gemüsebrühe an.

Frittierte Pastinakenschalen: Die Pas­tinaken mit einem Gemüseschäler schälen. In einem Topf Pflanzenöl (zwei fingerbreit) erhitzen und die Streifen darin knusprig backen. Auf.Küchenrol­le abtropfen lassen.

Geröstete Pastinakenschalen: Die Pastinaken mit einem Gemüseschäler schälen. Den Backofen auf 180°C ( Ober-/Unterhitze) aufheizen. Die Schalen 1nit 1-2 EL Rapsöl, 1 EL Honig und Salz mischen. Auf ein mit Backpa­pier ausgelegtes Backblech legen und im Ofen ca. 10 Minuten knusprig rösten.

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